Skip to main content

Full text of "Trau keinem Fuchs auf gruener Heid und keinem Jued auf seinem Eid"

See other formats


- ,', 







-. j"« 



Ein Bilderbuch für Groß und Klein von Elvira Bauer 



Ein Bilderbuch 
für Groß und Klein 

von 
El vir a Bauer 

Stürmer- Verlas Nürnben 



Der Vater des Juden ist der Teufel 



Als Gott der Hen; die Welt gemacht. 

Hat er die Rassen sich erdacht: 

Indianer. Neger und Chinesen 

Und Juden auch, die bösen Wesen. 

Und wir, wir waren auch dabei: 

Die Deutschen in dem Vielerlei - 

Dami gab er allen ein Stück Erde, 

Damit' s im Schweiß bebauet werde. 

Der Jude tat da gleich nicht mit! 

Hill anfangs schon der Teulei ritt. 

Er wollt' nicht schalTen^ nur betrügen. 

Mit Note 1 lernt" er das Lügen 

Vom Teufelsvater schnell und gut 

Und sciirieb's dann auf in dem Talmud *.- 

Am Nüesstrand der Pharao 



Der sah dies Volk und dachte so: 

„Die liiulen Burschen werd ich zwicken! 

Die müssen mir jetzt Ziegel rücken!'' 

Das tat der Jud mit ,,Au"^ und ,,Waih'\ 

Da gab's ,,Gcseires^^ und Geschrei 

Und krumme Rücken, breite Latschen - 

Man sieht sie ja noch heut so datschen. 

Mit Hänuemaul und Nasenziiiken 

Und wutverzerrtem Augenhiinken! 

Das danken sie dem Phai-ao, 

Der ihre Faulheit strafte so.- 

Die Juden hatten bald genug! 

Der Teufel sie nach Deutschland trug. 

Ins Land wollten sie schleichen. 

Die Deutschen süülen weichen. 



*ner ralmiirl=dfl«; Riii:;li mit den hidisciheii Verhredierotih^iet^en 




Die Deutschen - die und weichen! 

Da müßt Ihr mal vergleichen 

Den Deutschen und den Jud. 

Beschaut sie Euch gut, 

Die beiden auf dem Bilde hier. 

Ein Witz - man möcht es meinen schier; 

Denn man errät es ja ganz leicht: 

Der Deutsche steht - der Jude weicht! 




Dies ist der Jud, das sieht man gleich, 
Der größte Scliuft im ganzen Reich! 
Er meint, daß er der Schönste sei . 
Und ist so häßlich doch dabei! 



Der Deutsche ist 
ein stolzer Mann 
Der arbeiten 
und kämpfen Icann. 
Weil er so schön ist 
und voll Mut, 
haßt ihn von jeher 
schon der Jud. 




Der ewige Jride... 



Von Anfang an der Jude ist 
Ein Mörder schon sagt Jesu Christ. 
Und als Hen* Jesu sterben mußt, 
Da hat der Herr kein Volk gewußt. 
Das ihn zu tot könnt quälen 
Die Juden tat er wählen. 
Drum bilden sich die Juden ein. 

Das auserwählte Volk zu sein 

Und als dem Henn die Kreuzeslast 
Ward gar zu schwer, da wollt er Rast 
An seiner Türe suchen. 
Der Jude kam mit Fluchen 
Und trieb den Herrn vom Haus, 
Weil er der Herr des Hauses war. 

Es war der Jude Ahasver 

Seitdem der Jude ist verflucht. 
2ÜÜ0 Jalii' schon Ruhe sucht 
Der Jude Ahasver^ 



Ganz Juda hinterher. 
So muß er ruhlos wandern 
Von einem Land zum andern. 
Und seine Heimat kennt er nicht 
Der fremde Jud. Als Bösewicht 
Zieht er herum im Lande 

Und macht sich selber Schande 

Vierhundert Jahre sind es her. 

Da hat gesehen Ahasver 

In Hamburg man und in Berlin, 

In Dänemark und Danzig drin 

Und auch in Dresden und Paris, 

Und glaubt es Kinder, ganz gewiß 

Schleicht er auch heut sich noch herum 

Versteckt im ganzen Judentum. 

Drum Kinder, wollt Euch hüten 

Vor einem jeden Juden. 

Der Jud schleicht wie ein Fuchs herum 

Drum schaut Euch um! 



^ 



* 



Jüdische Namen 



Damit den Jud man sollt nicht kemien,, 
Tat bald er anders sich benemien. 
Ein Nathan heißt bald Jonalhan. 
Herr Levin hängt ein ..son^' sich dran. 
Der Abraham laßt weg zwei .,a". 
Sodaß auf einmal Brahm steht da- 
Düch andre sind besonders hell! 
Verschwinden lassen auf der Stell 
Die fremden Namen sie und gleich 
Gibt's Bliihdoni auch und Siebemeich 
Und Veilchenblau und Lövvenstein 
Und Rüsenstolz und Rüsenhayn 
Und Lindenstein und Blumenleld 



Und außerdem der Jude wählt 

Von Tieren sich noch Namen aus. 

So heißt er Kalz und Hirsch und Strauß, 

Noch andere, die nannten gern 

Sich Fischbein. Herz und Mond und Stem 

Und Dreifuß. Blaß und Fels und Stein 

Und Schloß und Großmann und auch Klein. 

Doch ganz bescheiden tauscht um 

Den Namen sich ein Jud auf Blum. 

Und was gar ein Rabbiner weiß! 

Er nennt sich Markus Elirengreis. 

Und ein Baron namens Rothschild 

Nennt seine Tochter aar Kriemhild! 



Jud bleibt Jud 



Der Ji-ide Itzig denkt bei sich: 
Ich hab's, ich lasse taufen mich! 
Die dummen Leute sagen dann: 
„Seht an, das ist ein Cliristenniann!" 
So geht der Itzig Epln^aim 
Dann eines Tages zum Pfarrer hin, 
Daß er ilm möge taufen. 
Wie tat der da gleich laufen! 
„Hör mich'', sagt er, ,Jud Ephraim! 
So tauf ich: Gotthilf Joachim 

Fridricus Christian Itzig dich 

Nun höre mich: 

Du warst ein Jud und bist ein Christ! 
Versprich, daß du auch folgsam bist 
Und niemals willst vergessen^ 
Kein Fleisch Freitags zu essen; 
Denn das war eine Slmd, 

Die schwer Verzeihen fmd' !" 

Am Freitag drauf der Pfarrer ging 
Zu Itzig. Der ist guter Ding: 
Ne Gans tut er verspeisen! 



,Jtzig, was soll das heißen!?" 

Der Pfarrer schreit's und ist empört. 

„Auf deinem Tisch kein l-leisch gehört 

Des Freitags, sollst du wissen! 

Die Sund wirst du mir büßen!'' 

HeiT Itzig drauf: ,,ei waih, ei waih! 

Warum auf einmal solch Geschrei? 

Das, was du siehst auf meinem Tisch, 

Ist keine Gans, das ist ein Fisch! 

Ein Gänslein tat ich kaufen 

Gebraten wolh ich^s 

Und sagte, als es war am Tisch: 

Du warst ne Gans und bist ein Fisch!'' 

Nun Kinder seht Euch an den Jud, 
Ob er sich selbst verändern tut, 
Wenn er getauft ist. 
Sieht er jetzt wie ein Clirist? 
,.Fünf Uimer Wasser über'm Schopf 
Verändern keinen Judenkopf!" 
Das sollt Ihr merken gut. 
Ein Jude bleibt ein Jud! 



I 



Der Viehjude. 

Was uns am Juden so mißfällt, Dem Jud^ er KülV und Schwein^ anbot 

Ist seine schlimme Gier nach Geld. Für hundertzwanzig Gulden, 
Stets ist er nur darauf bedacht. Damit er känV von Schulden. 

Wie man ein gut Geschäftchen macht- Der Jude aben welch ein Hohn, 
War einst ein Jude namens Kolin, ZahftMlim nicht mal die Hälft" davon, 

Hat^ hunderttausend Taler schon Trieb grinsend Küh"^ und Schweine weg 

Durch Feilsciien sich erworben. Dem Bauer war^s ein großer Schreck! 

Das Geld hat ihn verdorben. Vor Not mußt^ er verderben. 

Ein Bauer war in großer Not. Oh. sind die Juden Schergen! 

Drum hört Ihr Leute weit und breit: 

„Trau kemem Fuchs auf grüner Heid 

Und keinem Jud bei seinem Eid!'' 



Der Sabbat, 



Am Freitag kommt der Isi heim. 
Er hat gar keinen Judenschleim, 
Weil er könnt' fest betiligen. 
Den dummen Goi belügen. 
Er klmpert mit dem Cjeldsack sehr: 
.^Rebekkaleben, da schau her!" 
Dann nimmt er seinen Riemen 
Und mauscheh mit den Kiemen 
Zu seinem Jahwegott 
(Oh Gaudi, sapperlott!), 
Er geht auch hin zum Wasserguß, 
Vor'm Sabbat er sich waschen muß! 



Doch tut er es nicht gar so fest,- 
Für ferne Zukunft bleibt der Rest, 
Und wenn der Sabbat kommen tut. 
Dann prangt er im Zylinderhut! 
Sie rauscht in Samt und Seiden; 
Denn sowas kann sie leiden !- 
Dann macht der Jud kein Finger kiiimr 
Die Arbeit macht der üoi schön dumm 
Und wäll er gar sein Licht ausblasen. 
So muß er sich's vom Goi tun lassen! 
So war es lange, lange Zeit. 
Wißt Ihr es noch, Ihr lieben Leut? 



% 


^ 


nX 


>?^ 


m 


iL 


" "^ 


rsTt* 


'77 


A 




A- 


^ 


"^ '' ^^ 


'^-^ 




f. ,-1 V-Tv 


--. ^^^ ] , 


1^-^ 


_ I^-L 






- » ( 



u 



//. 



LV 



^:vv 



Hier seht Euch diesen Gauner an! 
Das ist der Jude Aaron Kahn. 
Ein Kaufhaus er sein Eigen nennt. 
Den billigen Tand ein jeder kennt, 
Den er darin verkaufet, 
Der kein' Schuß Pulver tauget. 
'Nen Geldsack hat er, riesengroß! 
Das Geld rain, das hat er bloß 
Von dummen Leuten ganz allein, 
Die in dem Kaufliaus kaufen ein!- 
Doch kommt dann einer mal zu ihm 
Und sagt: „Gib Brot! Ich hungrig bin!" 
Ihr seht es auf dem Bilde, 
Was Juden führen im Schilde! 
Drum hört Ihr Leute weit und breit: 
„Trau keinem Fuchs auf grüner Heid 
Und keinem Jud bei seinqm Eid!" 



Der Jude Isaak Blumenfeld 
Verdient als Metzger sich sein Geld, 
Doch seht Euch diesen Herrn Kumpan 
Einmal nur etwas näher an! 
Ein schmutz' ger Mann Herr Isaak ist. 
Verkauft statt Fleisch 'nen halben Mist! 
Ein Stück liegt auf dem Boden, 
Eins ist in Katzenpfoten. 
Den Judenmetzger stört das nicht. 
Das Fleisch nimmt zu ja an Gewicht 
Und - man darf nicht vergessen - 
Er braucht' s nicht selber essen! 
Oh pfui! So schmutz' ge Sachen 
Kann nur ein Jude machen! 
Drum hört Ihr Leute weit und breit: 
„Trau keinem Fuchs auf grüner Heid 
Und keinem Jud bei seinem Eid!" 



Der jüdische Rechtsanwalt 



Wir Kinder haben einen Streit, 
So haben ihn oft große Leut. 
Bei Kindern Eltern richten, 
Bei Großen Richter schlichten. 
Ein Rechtsanwalt 
Den Sachverhalt 
Dem Richter muß erst sagen. 
Also beginnt das Klagen. 
Und dafür kriegt er Geld. 

So ist es auf der Weh 

Der Bauer Michel geht zur Stadt 

Er muß noch heut zum Advokat. 

Ihr könnt ihn auf dem Bilde sehn 

Mit seiner Frau gar reich und schön. 

Der Rechtsanwalt steht nebendran: 

Ein mager und erbärmlich Mann. 

Zur Zeit ist sein Geschäftsgang schlecht. 

Der Bauer kommt ihm tirade recht! 

Drum sagt er zu Herrn Michel gleich: 

,.0h Bauersmann, ihr seid so reich 

Könnt ihr nicht bringen Schmalz und Wein 



Und Mehl und Eier mir herein? 

Mit denn Prozeß laßt mir nur Zeit! 

Ich hofFe^ wir sind bald soweit. 

Daß er gewonnen ist!'' 

Verspricht er voller List...*.. 

Die Bauersleut aus Dummelsbrumm 

Sind aber auch noch gar so dunnin 

Und bringen ihm soviel 

Als er grad haben wilL 

Nun hört das End von der Geschieht: 

Der Bauer solang mußt aufs G'richt. 

Bis daß der .hidenadvokat 

All Schmalz und Eier von ihm hat 

Und rund und dick und dick und rund 

Wiegt er zweihundertvierzig Pfund. 

Erst als nichts mehr zu holen war. 

War der Prozeß auch endlich gan 

Er dürft ihn zwar gewinnen. 

Doch kann er sich besinnen, 

Wo nun sein Sach und Geld er hat: 

Das ist beim Judenadvokat* 



Das Dienstmädchen..- 



Vom Land die Resl gehl in d'Sladt, 
Damit sie was zum Leben hat, 
Will sie sich was verdienen. 
Die Zeitung ist ersehienen. 
Drin sucht sie einen Arbeitsplatz 
Und findet ihn beim Juden Katz... 
Der Jude hat der Töchter drei 
Und eine Frau, oh mei, oh mei! 
Die wollen alle vier nichts tun. 



Ist Schande und nicht Segen! 

So sagt der Jud für seinen Stand, 

Nimmt deutsche Mädchen sich vom Land, 

Die er kann fest traktieren 

Nach jüdischen Manieren.... 

Seht Euch die Resl an vom Land! 

Wie fleißig rührt sie ilire Hand! 

Doch schinden will man sie 

Noch schhmmer als ein Vieh 



Faulenzen früh, nach Mittag und ruh^n! Sie muß sich plagen wie ein Tier 
Demi Putzen. Kochen, Fegen Was aber gibt der Jud dafür: 

„Dem Goi magst Du zum Leben 

Das Aas zu essen geben. 

Doch darfst Du's selbst nicht essen! 

Das sollst Du nie vergessen. 

Denn heilig ist der Jud!'' 

So steht es im Talmud. 



Was ist der Jud ein armer Wicht! 
Mag seine eignen Frauen nicht! 
Er meint, er sei entsetzlich schlau, 
Wenn er sich stiehtl 'ne deutsche Frau.- 
Doch seht ihn an den Juden hier: 
Er paßt gar nicht einmal zu ihr! 
Bei dieser deutschen Frau, o Graus, 
Sieht er ja ganz erbärmlich aus! 
Dem Juden würde besser stehn: 
Er ließ die deutschen Frauen gehn 
Und ging zu seiner „Kalle*" schön. 

*= die Frau des Juden 



Der Vater zu der Tochter sagt: 
„In mir ein schrecklich Sorgen nagt! 
Wir alle sind doch einen Bluts! 
Du aber geht aus Eigennutz 
Um schöne Kleider und um Geld 
Zum Juden Sali Rosenfeld 
Und meinst, du wirst gar seine Frau! 
Das geht nicht, wird nicht, für genau: 
Ans Wagenjoch der guten Kuh 
Spannt niemals man den Dackel zu! 
Das ist ja die Unmöglichkeit! 
Drum merke dir für alle Zeit: 
Trau keinem Fuchs auf grüner Heid 
Und keinem Jud bei seinem Eid!" 



Der jüdische Arzt. 



Ein Jude, der am Sterben liegt, 
Sogleich nach Doktor Weiidir schickt, 
Daß er nicht sterben muß; 
Denn das macht ihm Verdruß! 
Und kommt der Judendoktor 
Sagt er: .,Der Ibd, dort hockt er! 
Oh, tu ilm doch vertreiben, 
Ne Medizin verschreiben!" 
Doch da kein Mensch sie kemien tut 
Rennt Doktor Wehdir voller Mut 
Ins deutsche Krankenhaus, 
Probiert die Mixtur aus 
Wenn drei daran gestorben 



Und noch viel mehr verdorben, 
Und sie kein Jud geschmecket. 
Weil er dran war verstorben, 
Gibt er die Mixtur erst auf. 
Probiert ne andre gleich darauf! 
Und hat er endlich die Mixtun 
So sibt er sie dem Juden zur Kur 
Und rettet so damit zur Stell 
Den armen Juden aus der HölL 
Er hat sie vorher ja studiert, 
Am Goi. dem deutschen ausprobiert. 
Und die Moral von der Geschieht: 
Trau einem Judendoktor nicht! 



„Der Akum ist ja wie ein Hund. 
Drum soll man richten ihn zugrund! 
Nur Juden darfst Du lieben!'' 
Also steht es geschrieben 
In dem Gesetzesbuch: 
./lalmud Schulchan aruch/' 



Noch andre Streiche hat der Jud 
Vollfuhrt mit seinem Satansblut. 
Dabei hat er aus Niedertracht 
Die Deutschen allesamt verlacht. 
Doch dieser soHt'ihm bald vergehn! 
Ein Kämpfer durfte uns erstehn 
Im deutschen Gau der Franken. 
Ihm müssen wir es danken, 
Daß kerngesund bleibt unser Land 
Und frei von jüdiscliem Bestand! 
Er hat die Juden all gelehrt, 
Was ein gesundes Volk ist wert 
Und ließ sie spüren deutschen Geist, 
Was Jude und was Deutscher heißt! 




Das ist der Streicher! 



Er hat den Stürmer drucken lassen; 

Drum tun sie ihn gar schreckhch hassen. 

Drum macht der Jud soviel Geschrei! 

Dem Streicher ist es einerlei! 

Seit Jahren kämpft er bis aufs Blut! 

Die ganze Welt ihn kennen tut. 

Die Zeitung in Amerika, 

Die schreibt j etzt auch schon hie und da 

Von Judenhaß und Judenpest 

Und davon schreit schon Ost und West, 

Die ganze Welt gar um und um: 

Daß es den Juden schon wird dumm! 



,Jns Judenkaufhaus gehn wir nicht!" 

Die Mutter zu dem Kinde spricht. 

„Nur deutsche Waren kaufen wir! 

Mein liebes Kind, das merke dir: 

Nur das, was deutsche Hand geschafft 

Durch deutschen Fleiß und deutsche Kraft, 

SolFn deutsche Frauen kaufen. 

Drum wollen wir nur laufen 

Ins Haus der deutschen Waren, 

Wo wir auch mehr ersparen, 

Weil billig alles ist und echt! 

Beim Juden aber kauft man schlecht! 

Drum merke, was die Mutter spricht: 

Bei einem Juden kauft man nicht!" 



Nun wird es in den Schulen schön; 
Denn alle Juden müssen gehn, 
Die Großen und die Kleinen. 
Da hilft kein Sclirein und Weinen 
Und auch nicht Zorn und Wut. 
Fort mit der Judenbrut!— 
'Nen deutschen Lehrer wollen w^ir. 
Der uns den Weg zur Klugheit fuhr\ 
Der mit uns wandert, spielt und dann 
Auch Zucht und Ordnung halten kann ! 
Der mit uns fröhlich ist und lacht. 
Damit das Lernen Freude macht! 



In unserm weiten Vaterland 
Manch Fleckchn Erde ist bekannt 
Durch Schönheit und durch seine Kraft, 
Wodurch Gesundheit es verschafft. 
Drum wird besucht es gar so gern 
Von vielen Menschen nah und fem. 
Wie Ihr auf diesem Bilde seht. 
Auch eine Tafel dabei steht. 
Die allen Menschen groß verkündt', 
Daß Juden unerwünschet sind! 
Den Deutschen nur gehört die Luft; 
Drum Freundchen Jude, hier verduft! 



! DUDEN n 

SIND HIER 




Des Führers Jugend 



Die Jugend, die echt deutsch sich nennt. 

Zur Hitlerjugend sich bekennt. 

Dem Führer will sie leben. 

Der Zukunft gilt ihr Streben. 

Ist sie einst groß und stärker, dann 

Tritt sie das deutsche Erbe an: 



Das große heiTge Vaterland, 
Das stehenbleibt weiTs immer stand. 
Auf diesem Bilde könnt Ihr sehn 
Die hitlcrjugend stolz und schön. 
Vom größten bis zum kleinsten Mann 
Sind's lauter Kcric fest und stramm! 



Den deutschen Führer lieben sie. 
Den Gotl im Himmel fürchten sie. 
Die Juden, die verachten sie. 
Die sind nicht ihresgleichen; 
Drum müssen sie auch weichen! 



Im fernen Süden liegt das Land, 
Wo einst der Juden Wiege stand. 
Dorthin solFn sie mit Frau und Kind 
So schnell wie sie gekommen sind!- 
Seht an das jammervolle Bild! 
Die Juden garstig, frech und wild: 
Den Abraham, den Levinson, 
Rebekkchen mit Sohn Jonathan, 
Dann Simon und auch Aaron Kahn- 
Wie sie die Augen rollen 
Und sich von dannen trollen.....